Streitschlichter

Im Frühjahr 2014 hatte sich das Lehrerkollegium dafür ausgesprochen, probeweise das Projekt „Streitschlichter“ nach dem Konzept „Grundschulkinder werden Streitschlichter“ von Marina Götzinger und Dieter Kirsch anlaufen zu lassen. Daraufhin wurden 12 Kinder der Klasse 4b von der Schulsozialarbeiterin in 14 Unterrichtsstunden zu Streitschlichtern ausgebildet.

Im Herbst 2014 wurde durch die Lehrerkonferenz beschlossen, dieses Konzept durch- und weiterzuführen, was bedeutet, dass auch weiterhin Schülerinnen und Schüler der dritten Klassen zu Streitschlichtern ausgebildet werden.

Für das Gelingen einer Streitkultur ist es notwendig, dass alle Personen an der Schule diese Streitschlichtungskultur befürworten, anwenden und unterstützen. Alle, das sind: Schülerinnen und Schüler, möglichst auch Eltern, Lehrinnen und Lehrer, die Schulleitung und andere pädagogisch tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nur so kann sich die Mediation als Streitschlichtung zur Kultur entwickeln.
Ein ganz wichtiger Aspekt dieser Form der Streitschlichtung ist, dass die Kinder einen Weg aufgezeigt bekommen, ihren Streit zu beenden. Ziel einer gelingenden Streitkultur an unserer Schule ist, dass Kinder sich angstfrei Hilfe holen können, bevor ein Streit eskaliert, im Vertrauen darauf, dass jeder Beteiligte gehört, verstanden und ernst genommen wird. Bei Eskalation wird eine Mediation zunehmend schwieriger. Wenn aber unsere Kinder erfahren, dass alle, Streitschlichter und Erwachsene, bereit sind, zuzuhören und dabei zu unterstützen, gemeinsam Lösungen für Konflikte zu finden, wird es seltener zu Eskalationen kommen. Im Laufe der Zeit werden unsere Schülerinnen und Schüler mehr und mehr in der Lage sein, Konflikte miteinander selbständig zu lösen.

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